29.12.2024 Diamond Beach
Ich habe mich entschieden, bei den Beiträgen den Schnitt um Mitternacht zu machen. Geschehen Ereignisse nach Mitternacht, werden diese im neuen Tag festgehalten. Dies trifft speziell auf heute Morgen zu.



Trotz starkem, eisigem Wind (Böen bis 60 km/h, Temperatur -4 Grad) machten wir uns nach Mitternacht auf, die Polarlichter festzuhalten. Wir alle kämpften mit dieser bissigen Kälte und mit diversen technischen Problemen. Der Ort war perfekt: ein halb zugefrorener See mit verschneiten Bergen im Hintergrund.
Etwa zwei Stunden trotzten wir den Bedingungen. Die Polarlichter waren grösstenteils verschwommen, doch für eine kurze Zeitspanne von etwa drei Minuten eröffnete sich ein spektakuläres Schauspiel am Himmel. Die Erscheinungen flitzten hin und her, die Helligkeit war beeindruckend. Es war ein magischer Moment, der die Mühen belohnte.
Um 7 Uhr war bereits Frühstück angesagt, so dass wir rechtzeitig am Diamond Beach sein konnten. Wind und Kälte sind nun unsere ständigen Begleiter, sodass wir uns immer wieder im Auto aufwärmen mussten.
Die Sonne verabschiedete sich hinter den Wolken, als wir zur Gletscherlagune gingen. An diesem Ort ist die Sonne das A und O, denn ohne sie wirken die Farben sehr fahl.
Anschließend setzten wir unsere Reise fort und erreichten unsere Unterkunft in Sólheimasandur. Hier warten wir auf die nächsten Polarlichter. Im Moment ist jedoch alles noch zu schwach, aber die Hoffnung bleibt bestehen...











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