30.12.2024 Nordwest Island
10:10 Uhr geht's los! Wir fahren zuerst zum grossen Geysir und werden danach in den Nordwesten übersetzen. Alle Modelle, ausser das isländische, prognostizieren dort eine klare Nacht.
Auf der Sonne haben sich zwei Ausbrüche ereignet:
Der erste Ausbruch kommt für uns zu früh, etwa in 24h.
Der zweite Ausbruch soll genau zum Jahreswechsel bei uns ankommen.
Schöner könnte man Silvester nicht verbringen! Aber alles bleibt nur eine Prognose – genauso wie die vielen Erdbeben im Südwesten von Island. Tut sich dort etwas? Wir beobachten alles gründlich.
Die Stimmung ist gut, wir melden uns später!
Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.
Auf unserem Weg zum grossen Geysir gerieten wir in mehrere heftige Schneegestöber. Schnell wurde uns klar, dass die Fahrt zu unserem geplanten Endziel zeitlich schwierig werden würde – und ein Geysir im Schneegestöber sicherlich nicht den erhofften Anblick bieten würde. Daher haben wir beschlossen, unseren Besuch am Geysir auf den 1. Januar zu verschieben.
Ursprünglich war unser Ziel der Nordwestzipfel Islands. Die Fahrt dorthin erwies sich jedoch als äusserst abenteuerlich. Zeitweise war die Sicht durch den heftigen Wind und die mitgeführten Schneemassen gleich null. Solche extremen Bedingungen habe ich bisher nur während eines Sandsturms in den USA erlebt.
Jetzt sind wir östlich von Borgarnes gelandet. Der Hotelkomplex ist geschickt platziert und bietet guten Schutz vor dem Wind. Allerdings fehlt uns ein beeindruckendes Motiv im Vordergrund, weshalb wir möglicherweise noch nach Borgarnes fahren werden.
Aktuell haben wir hier -11 Grad Celsius. Durch den starken Wind (mit Böen bis zu 60 km/h) fühlt es sich jedoch wie -22 Grad an. Wer einen guten Tipp für einen windgeschützten Beobachtungsstandort hat, ist herzlich willkommen, uns diesen mitzuteilen!
Wir gehen alle jetzt ins Bett und werden immer wieder schauen, ob der Wind schwächer geworden ist. Polarlichter wären jetzt bereits sichtbar...



Fachsimpeln unter den Einheimischen :-)
Das Grosse Problem war der Wind. Die Sichtverhältnisse waren zum Teil katastrophal. Auf den Aufnahmen sicht alles so harmlos aus...






Highlight von gestern dank Sven... Wer findest dieses heraus?
In der Nacht wären Polarlichter sichtbar gewesen, doch durch den starken Wind mit den Schneeverwehungen waren trotz der wolkenlosen Nacht keine guten Aufnahmen möglich.


(c) guide to iceland - https://guidetoiceland.is/de/island-reisetipps/island-kartenmaterial

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